Der Neujahrsempfang im Katharinenhof

10. Februar 2016 vom SOZIALKONZEPT Seniorenpflegeheim Katharinenhof
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Auch in diesem Jahr haben wir am 21.01.2016 wieder zu unserem beliebten Neujahresempfang geladen, um mit unseren Bewohnern und den Freunden des Katharinenhofs auf das neue Jahr anzustoßen und das alte Jahr ausklingen zu lassen. NeujahrObwohl das Wetter mit Schnee und Eis es einigen Gästen nicht leicht gemacht hat zu uns zu kommen, konnte die Heimleiterin Frau Knitter den Empfang vor voll besetzten Tischen eröffnen. In Ihrer Ansprache führte Sie uns nochmals die Ereignisse der vergangenen 12 Monate in einem kurzen Rückblick vor Augen. Es ging um die Internationalen, Nationalen Geschehnisse des letzten Jahres und natürlich um unsere Erfolgserlebnisse des Katharinenhofes wie z.B. den Abschluss der Sanierungsarbeiten teppichfreier Bodenbeläge oder um unser stätig wachsendes Team. Zum Abschluss bekamen wir noch eine Variation der Fabel von den 2 Fröschen in der Milchkanne dargeboten.

Zwei Frösche wanderten auf einer heißen und staubigen Landstrasse. Da sie schon einige Zeit in der prallen Sonne unterwegs waren, hatten beide großen Durst.Unverhofft sahen sie vor einem Bauernhaus eine Milchkanne stehen. Einer der beiden sprang ohne langes Zögern in die Kanne, um seinen Durst zu löschen. Er trank und trank. Mit vollem Bauch blickte er sehnsüchtig zum unerreichbaren Rand.
„Hilf mir“, rief er seinem Freund zu.
„Ich bin nicht mehr durstig und kann nicht mehr trinken. Aber ich komme hier nicht mehr heraus“
Der zweite Frosch sprang seinem Freund zur Hilfe.
„Wir müssen beide ertrinken. Wir sitzen in der Falle“, jammerte er.
„Dann bleibt uns nichts anderes übrig, als weiterzustrampeln.“
Nach einer Weile ermattete der Erste. Resignierend rief er seinem Freund zu:
„Ich kann jetzt wirklich nicht mehr. Ich kann nicht mehr strampeln, ich kann nicht mehr schwimmen. Ich gebe auf – leb wohl!“
Sein Retter ermunterte Ihn jedoch immer wieder und rief ihm zu:
„Du musst durchhalten, solange du noch schwimmen kannst!“
„Wenn wir jetzt aufgeben, sind wir beide verloren.“
Während sein Freund mit den letzten Kräften strampelte, suchte er nach einer geeigneten Strategie, um wieder aus der Kanne zu kommen. Denn eines war ihm klar.
Aufgeben konnte er immer noch.
Und so strampelten sie weiter und weiter.
Zwei qualvolle Stunden vergingen. Die um ihr Leben kämpfenden Frösche paddelten mit all Ihren Kräften. Als ihre Füße schon ganz lahm waren und sie ihr Ende nun wirklich kommen sahen, fühlte einer der Beiden plötzlich, wie die Milch unter seinen Füßen fester wurde. Überrascht und wieder voller Mut strampelten sie was das Zeug hielt. Und die Milch wurde langsam steifer und fester. Sie hatten mit ihrem Paddeln die Milch gequirlt! Als die ganze Kanne voller Butter war, schafften sie mit letzter Lebenskraft einen Sprung ins Freie und waren gerettet.

Fazit:
Diese alte indische Geschichte verdeutlicht drei fundamentale Erkenntnisse:
Erstens – Handeln ohne Strategie, kann einem Kopf und Kragen kosten
Zweitens – niemals aufgeben, denn das kann man immer noch
Drittens – gemeinsam können ungeahnte Synergien entstehen

 In diesem Sinn wollen wir das neue Jahr angehen, erst zu denken und dann zu handeln und niemals aufzugeben um uns und das Haus stätig zu verbessern.

 

Nach dieser schönen motivierenden Ansprache wurde das wieder sehr gute und geschmackvolle Buffet eröffnet. Jeder kam auf seine Kosten da sich unser Küchenteam wieder einmal selbst übertroffen hat.

Im Gedächnis bleiben gutes Essen und schöne Gespräche die schon einen angenehmen Vorgeschmack auf unseren nächsten Neujahresempfang geben.